#kurzfilm | Antonio Urquijo de Simón

Dystopische Schwarzwaldmelodie

Seit Jahren hängen wir in einem nicht endenden Umbruch fest und dabei scheinen Kriege und eine Pandemie noch die kurzfristigen Probleme zu sein. Der voranschreitende Klimawandel wird die Welt in Schutt und Asche legen, was für den angeblich endlosen Wachstum der Wirtschaft weiterhin ignoriert wird. Der spanische Kameramann Antonio Urquijo de Simón erzählt in seinem Kurzfilm Ascension (englisch für „Aufstieg“) mit poetischen Bildern die Geschichte eines Jungen, der den Ursprung des Seins sucht. Welcher Ort wäre dafür geeigneter als der Schwarzwald? Dichte Tannen, eine geschäftige Tierwelt und tiefe Wasser sind der Gegenpol zu unserer großstädtischen Hektik und ein optimistischer Ausblick in die Zukunft. Produziert wurde das Kleinod von Ralf Obergfell. Der gebürtige Freiburger hat schon den halben Globus bereist und dokumentiert und lädt in seine mystische Heimat ein, um zu erinnern, welche Schönheit auf dem Spiel steht.

PINKDOT freut sich, optimistisch zu bleiben.

Alle Beiträge von Antonio Urquijo de Simón