Mit Comics in die Vergangenheit

Queer aufzuwachsen bedeutete lang, nur schwer Identifaktionsfiguren zu finden. LGBTQIA+ wurden massenhaft in Konzentrationslagern vernichtet und nach der Befreiung durch die Allierten wieder inhaftiert und weiterhin unter Adeneauer verfolgt, da Homosexualität illegalisiert wurde. Hatte sich die Community in den Siebzigern ein wenig emanzipiert, raffte ab den Achtzigern die AIDS-Pandemie vor allem schwule Männer dahin. Der Berliner Grafiker und Moom Comics-Gründer Łukasz Majcher möchte einen Dialog beginnen. Für die Anthologie „Damals“ hat er andere queere Künstler*innen gebeten, alte queere Menschen über ihr Leben auszufragen und dann Strips zu zeichnen. Ziel ist es, vor allem Jüngeren zu zeigen, dass wir alle ähnliche Erfahrungen gemacht haben und niemand allein ist. Unter anderem dabei sind Judy Moore, Amé Binnarä und Paul Winck.

Das Projekt, welches so viele Perspektiven öffnet, sammelt Geld um noch mehr Strahlkraft zu erlangen. Bei Kickstarter könnt ihr sie unterstützen.

© Bild: Amé Binnarä
© Bild: Amé Binnarä
© Bild: Bruno Giannori
© Bild: Paul Winck
© Bild: Judy Moore
© Bild: Judy Moore
© Bild: Natalie Heinrich

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